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Matrixzertifizierung macht Prozessqualität transparent

Klingenberg | Innerhalb seiner globalen Qualitätsstrategie hat Wika eine Matrixzertifizierung etabliert. Mit dieser Methode haben bisher 22 Niederlassungen ihre lokalen Zertifizierungen gemäß ISO 9001 in eine gemeinsame Zertifizierung der Unternehmensgruppe überführt.

Ziel der Matrixzertifizierung ist, die Prozessqualität in der gesamten Firmengruppe zu standardisieren und darüber zu optimieren.

Bild: Wika.

Wika hat dafür eine globale Zertifizierungsstelle mit den externen Audits betraut: die weltweit vertretene Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS). Alle Prüfungen nach ISO 9001 werden dabei in der gesamten WIKA Gruppe durch das gleiche DQS-Team aus Deutschland vorgenommen.

Parallel dazu vereinheitlicht das Matrix-Verfahren die Abläufe der internen Audits, die von der Zentrale in Klingenberg koordiniert werden. Ein neues EDV-Modul ermöglicht weltweit vergleichbare Qualitätskennzahlen, international besetzte Auditorenteams geben zusätzliche Impulse für „Best Practice“-Prozesse.

Mit dem Matrix-Modell hat das Unternehmen einen weiteren Schritt unternommen, internationale Geschäftsbeziehungen zu vereinfachen. Weil die Prozessqualität künftig bei allen Standorten gleich transparent und einheitlich dokumentiert sein wird, reduziert sich eigenen Angaben zufolge zum Beispiel der Abstimmungsaufwand bei Verträgen oder Rahmenabkommen.

Ein zeitgleich zur Wika-Matrix eingeführtes Reklamationsmanagement ermöglicht das Geräte-Tracking und beschleunigt den globalen Reklamationsprozess. Zuständigkeiten können so ohne Zeitverlust zugeordnet werden.

Das Modell eignet sich auch für die  Überprüfung der Umweltmanagementsysteme nach ISO 14001. Aufgrund der komplexen Gesetzeslage werden die externen Audits allerdings von den regionalen DQS-Büros durchgeführt. Zu den sieben bisher zertifizierten Standorten gehören auch China, Indien und Brasilien.

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