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AMA Verband präsentiert wirtschaftliche Branchenentwicklung für Sensorik und Messtechnik

Berlin | Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die Branche blickt auf ein überdurchschnittlich gutes Wirtschaftsjahr zurück und rechnet für das laufende Jahr mit einer weiterhin positiven Entwicklung. Die AMA Mitglieder rechnen 2015 mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent und wollen die Investitionen um 24 Prozent aufzustocken.

Umsatzsteigerung Sensorik und Messtechnik. Bild: AMA Umsatzsteigerung Sensorik und Messtechnik. Bild: AMA

Das Branchenergebnis für das zurückliegende Geschäftsjahr weist ein die Erwartungen übertreffendes Umsatzwachstum von acht Prozent aus, verglichen mit dem Vorjahresergebnis. Nach den Aussichten für das laufende Jahr befragt, prognostizieren die AMA Mitglieder ein weiteres Umsatzwachstum von fünf Prozent.

Die Branche investierte und steigerte die Investitionen im Jahr 2014 um fünf Prozent, für das Geschäftsjahr 2015 rechnen AMA Mitglieder mit einem Investitionsanstieg von satten 24 Prozent. Damit setzt die Sensorik und Messtechnik ein deutliches Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Branche und investiert in Innovationen. Diese Entwicklung spiegelt sich wider in einem weiter wachsenden Personalbedarf. AMA Mitglieder rechnen mit einem Personalausbau von zwei Prozent für das laufende Jahr.

Die Exportquote der AMA Mitglieder legte im vergangenen Jahr um zwei Prozent zu. Mit 42 Prozent liegt die Exportquote insgesamt über dem Vorjahresniveau von 40 Prozent. Exporte ins europäische Ausland lagen bei rund 24 Prozent und Exporte ins nicht europäische Ausland bei gut 17 Prozent.

„Die Geschäftserwartungen unserer Mitglieder für das laufende Jahr sind durchweg positiv“, erläutert Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, die aktuelle statistische Auswertung. „Wir rechnen nach einem überdurchschnittlich guten Umsatzwachstum im vergangenen Jahr mit einem weiteren Umsatzwachstum von fünf Prozent in diesem Jahr. Die Branche will zudem kräftig investieren, setzt dabei auf das Potential der Innovationen in der Sensorik und Messtechnik und auf die Herausforderungen der unterschiedlichsten Anwenderindustrien, deren Innovationen häufig auf intelligenten Sensorsystemen basieren.“

www.ama.de

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