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VDI-Statusberichte zu Industrie 4.0

Düsseldorf | Die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) hat drei Statusberichte zu Industrie 4.0 veröffentlicht. Diese stehen kostenfrei zur Einsicht unter www.vdi.de/industrie40.

Verbandsberichte beschäftigen sich mit der Frage: Wo steht Deutschland beim Thema Industrie 4.0 im weltweiten Vergleich? (Bild: Thomas Ernsting/LAIF) Die Verbandsberichte beschäftigen sich mit der Frage: Wo steht Deutschland beim Thema Industrie 4.0 im weltweiten Vergleich? (Bild: Thomas Ernsting/LAIF)

Damit Industrie 4.0 Realität wird, müssen die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden, glaubt der die GMA. Es seien Standards notwendig, um überall auf der Welt nach denselben Regeln produzieren zu können. Den weltweiten Wettlauf wird demnach das Land gewinnen, das die beste Strategie sowie nutz- und gewinnbringende Ideen für Geschäftsmodelle präsentiert. Ob Deutschland in Zukunft die Nase vorn haben wird, hängt laut GMA unter anderem von der Standardisierung, sicheren IT-Strukturen und geeigneten Businessmodellen ab. Zu diesen Themen hat der VDI drei Statusberichte veröffentlicht.

Im Statusreport „Industrie 4.0 – Wertschöpfungsketten“ werden die vier internen Wertschöpfungsketten, die über ihre Verkopplung das charakteristische Prozessmuster von Industrie 4.0 ausmachen, beschrieben. „Industrie 4.0 – Gegenstände, Entitäten, Komponenten“ gibt allgemeingültige Beschreibungen, die gemeinsam mit allen Interessensgruppen erstellt wurden. „Industrie 4.0 Referenzmodell“ gibt einen ersten Überblick über die Entwicklung eines Referenzmodells Systemarchitektur, um die unternehmensübergreifenden kooperativen Szenarien Realität werden zu lassen. Es ist geplant, diese Reihe mit den Themen „Industrie 4.0 – IT Security“ und „Industrie 4.0 – Leitsystem“ in 2014 fortzusetzen. vdi.de

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