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Device-Server-Switches für Industrie-Einsatz

Waghäusel | Westermo erweitert seine Lynx-DSS-Familie um vier neue Geräte. Mit diesen Modellen lassen sich serielle Produkte in aktuelle IP-Netzwerke mit hoher Bandbreite einbinden.

Die neuen Lynx-Switches sind kompakt und energieeffizient. Bild: Westermo.

Der Lynx-Nachwuchs bietet dem Anwender die Kombination von Device Server und Switch in einem Gehäuse und ergänzt die Reihe um kosteneffektive Geräte mit geringerer Port-Anzahl. Die aktuellen Lynx-DSS-Modelle mit den Bezeichnungen L105-S1, L106-S2, L205-S1 und L206-S2 lassen sich als Seriell-zu-IP-Wandler, Firewall, Remote Access Device, Modbus-Gateway, Mediakonverter oder als robuster Layer-3-Switch einsetzen.

Die L10x-Versionen unterstützen eine Vielzahl von Layer-2-Switching-Funktionen, darunter die schnelle Wiederherstellung redundanter Ethernet-Ring-Netzwerke. Dabei kann das Westermo-eigene Protokoll gleichzeitig mit weiteren standardisierten Redundanz-Protokollen wie FTP, Rapid Spanning Tree oder LACP kombiniert werden. Der Typ L20x bietet zusätzliche Layer-3-Funktionalität einschließlich Routing, Firewall und VPN-Remote-Access für eine sichere verschlüsselte Übertragung serieller Daten.

Alle Geräte kommen mit vier 10/100-MBit/s-Ports und einem USB-Anschluss, über den man das Gerät einrichten und überprüfen kann. Während die S1-Varianten eine RS232-Schnittstelle unterstützen, verfügen die S2-Varianten über zwei serielle Ports – einen RS232- und einen Anschluss, der sich für RS422 oder RS485 konfigurieren lässt.

Die Lynx-Switches sind speziell für den Außeneinsatz unter extremen Betriebsbedingungen geeignet und sind für die Bereiche Wasser/Abwasser, Infrastruktur- und Industrienetze und den Maschinen- und Anlagenbau konzipiert. Die typgeprüften Geräte halten den industriellen Standards für EMV, Isolierung, Vibrationen und Erschütterungen Stand; sie sind auch für Eisenbahn-Trassen Cenelec-EN50121-4-zertifiziert. Der Lynx kann in einem Temperaturbereich von -40 bis +70 °C eingesetzt werden. Alle industrietauglichen Komponenten wurden in ein Vollmetall-Gehäuse nach IP40-Schutzart verbaut – ohne Öffnungen für die Kühlung, die ein Eindringen von Staub erlauben würde. Es gibt weder Lüfter noch andere bewegliche Teile. Dies garantiert eine hohe mittlere Betriebsdauer von rund 500.000 Stunden.

 

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