ATP!Info
Das neue Überspannungsschutzsystem M-LB-5000 Schutzmodule mit Diagnosefunktion und Ampelanzeige sowie separater Auswerteeinheit

Neues Überspannungsschutzsystem minimiert Prüfaufwand

Die wichtigen Merkmale Diagnosefunktion und Modularität liefert auch das neue, nur 6,2 mm breite Überspannungsschutzsystem M-LB-5000 von Pepperl+Fuchs. Die einkanaligen Module unterstützen so eine höhere Anlagensicherheit und optimieren die Gesamtbetriebskosten.

Die patentierte Diagnosefunktion des M-LB-5000 mit intuitiv ablesbarer Ampelanzeige minimiert den Prüfaufwand nach EN 62305-3 und erlaubt ein Condition Monitoring. Grüne Anzeige auf dem Schutzmodul bedeutet: volle Schutzwirkung und ausreichende Funktionsreserve.

Die gelbe LED signalisiert, dass das Schutzmodul 90 % seines Lebenszyklus erreicht hat, der Signalkreis aber nach wie vor geschützt ist. Das Schutzmodul sollte bei der nächsten anstehenden Wartung ersetzt werden. Bei roter Anzeige ist das Schutzmodul dauerhaft geschädigt und die Schutzwirkung verloren gegangen. Das Schutzmodul sollte sofort ersetzt werden, um Schäden beim nächsten Überspannungsereignis zu vermeiden.

So werden die Schutzmodule stets zum idealen Zeitpunkt getauscht. Das optimiert die Verfügbarkeit der Überspannungsschutzfunktion und damit der Anlage und minimiert gleichzeitig die Kosten für die Wartung. Der Status der Schutzmodule kann über die Meldekontakte von Funktionsmodulen und das Power Rail in die Steuerungsebene eingebunden werden.

Das modulare System erlaubt eine einfache Inbetriebnahme und Wartung durch eine Loop-Disconnect-Funktion sowie unterbrechungsfreien Schutzmodultausch im laufenden Betrieb. Beim Ziehen des Schutzmoduls bleibt der betroffene Signalkreis über das auf der Hutschiene montierte Basismodul durchverbunden. Der Abziehvorgang führt zu keiner Signalunterbrechung, ein Schutzmodul kann daher getauscht werden, ohne den Anlagenbetrieb zu beeinträchtigen.

Wird das Schutzmodul um 180 Grad gedreht aufgesteckt, ist der Signalkreis durch die integrierte Trennfunktion unterbrochen. Das vereinfacht Wartungsarbeiten sowie Loop Check und ermöglicht Isolationstests während der Inbetriebnahme oder anlässlich wiederkehrender Prüfungen. Die geringe Baubreite der Schutzmodule von 6,2 mm spart Platz im Schaltschrank. Auf Messertrennklemmen kann verzichtet werden – bei einer Nachrüstung können vorhandene gängige Messertrennklemmen platzneutral ersetzt werden.

Verwandte Themen
Neue Motion-Monitoring-Überwachungsfunktionen für Kleinststeuerungen weiter
Deutscher Industriedienstleister überwacht Ostsee-Pipeline weiter
Nachfrage nach Ingenieuren steigt auf Rekordhoch weiter
Komponentenhersteller führt „Detailed Risk Assessments“ in Asien und Amerika durch weiter
Wireless-Technologien optimieren Produktion in Industrie-4.0-Anlagen weiter
Alarmierender Fachkräftemangel – 55.000 IT-Fachkräfte fehlen weiter

Relevante Publikationen für Sie:

„Smarte“ Sensoren in der Feldebene Cover

„Smarte“ Sensoren in der Feldebene

Intelligente Überwachung von industriellen Anlagen
Thomas Glock/FZI Forschungszentrum Informatik / Martin Hillenbrand/FZI Forschungszentrum Informatik / Christoph Weiler/Siemens / Michael Hübner/Ruhr-Universität Bochum, FZI Forschungszentrum Informatik

mehr
µPlant: Modellfabrik für vernetzte heterogene Anlagen Cover

µPlant: Modellfabrik für vernetzte heterogene Anlagen

Automatisierungstechnische Konzeption und Realisierung
Andreas Kroll/Universität Kassel / Axel Dürrbaum/Universität Kassel / David arengas/Universität Kassel / Hassan al Mawla/Universität Kassel / Lars Kistner/Universität Kassel / Alexander Rehmer/Universität Kassel

mehr
Zuverlässigkeitsbewertung in frühen Entwicklungsphasen Cover

Zuverlässigkeitsbewertung in frühen Entwicklungsphasen

Ansatz basierend auf rigide definierten Softwarekomponenten
MICHAEL WEDEL/Universität Stuttgart

mehr