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KROHNE weiht neue Konzernzentrale ein

Die Entscheidung für den Neubau fiel aufgrund des anhaltenden Wachstums der 1921 gegründeten KROHNE Gruppe: in 10 Jahren konnte der globale Umsatz fast verdreifacht werden (Gesamtumsatz 2015: 512,7 Mio. Euro, incl. Joint Ventures), heute ist das Unternehmen mit mehr als 3.600 Mitarbeitern, 17 Produktionsstätten, 45 eigenen Gesellschaften sowie 55 exklusiven Repräsentanzen ein weltweit führender Anbieter für industrielle Prozessinstrumentierung.

Am Donnerstag, den 6. April 2017, hat KROHNE seine neue Konzernzentrale in Duisburg feierlich eingeweiht. Nach der Begrüßung durch Michael Rademacher-Dubbick, Geschäftsführer der KROHNE Gruppe und Vertreter der Eigentümerfamilie, sprachen auch der Architekt Philipp Baumhauer sowie Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link zu den Mitarbeitern und ca. 80 Gästen. Michael Rademacher-Dubbick nannte das Gebäude ein „neues architektonisches Wahrzeichen und positives Signal für den Wirtschaftsstandort Duisburg, welches gleichzeitig das enorme Wachstum der KROHNE Gruppe in den vergangenen Jahren widerspiegelt“. Sören Link sprach von einem „Schmuckstück“ für die Stadt und wünschte den Mitarbeitern viel Freude an ihren neuen Arbeitsplätzen.

Das neue Gebäude mit 7 Etagen und einer markanten Ganzglasfassade wurde in weniger als 2 Jahren Bauzeit errichtet, das Investitionsvolumen beträgt über 16 Mio. Euro. Das Projekt schrieb KROHNE in einem deutschlandweiten Wettbewerb aus: 5 Architekturbüros reichten Entwürfe ein, die sich in der Gestaltung und in den veranschlagten Baukosten stark voneinander unterschieden. Neben der Transparenz und Offenheit durch die Glasfassade und der klaren Form war die Integration in die bestehende Architektur ausschlaggebend für die Wahl des Berliner Architektenbüros Baumhauer.

Die neue Konzernzentrale bietet eine Nutzfläche von 8.195 m² und Platz für ca. 250 Büroarbeitsplätze, Besprechungsräume sowie einen großen Saal z.B. für Kundenveranstaltungen. Durch eine doppelschalige Außenhülle ist es wirkungsvoll gegen Lärm isoliert. Diese Konstruktion nimmt gleichzeitig eine wichtige Rolle in dem Energie- und Klimakonzept des Gebäudes ein, da es durch gezielte Luftführung klimatisiert werden kann. Mit einer Kombination aus Wärmepumpen, Erdsonden, Betonkernaktivierung und einem Anschluss an das Duisburger Fernwärmenetz erfüllt es die neuesten Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014). Mit einer Höhe von 27 m ist das Gebäude nicht nur von den umliegenden Straßen und Autobahnen her gut sichtbar.

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